E10-Verträglichkeit von SAAB-Kraftfahrzeugen

Information von SAAB zur E10-Verträglichkeit von SAAB-Kraftfahrzeugen:

aktualisiert, 09. Mai 2011:
SAAB Automobile Country Deutschland hat eine Aufstellung aller SAAB-Fahrzeuge die E10-verträglich sind, veröffentlicht.

110509_e10.jpg
© Saab Automobile AB

aktualisiert, 19. März 2011:
Einschränkung bei der E10-Verträglichkeit von SAAB Automobilen!
SAAB Deutschland GmbH , Homogalation & Kundendienst, bestätigt bezüglich der E10-Verträglichkeit die vormals gemachte Aussage. Demnach können alle SAAB-Fahrzeuge mit Otto-Motor ab Produktionsjahr 1979 bedenkenlos mit E10 bedankt werden. Voraussetzung ist der serienmäßige Zustand des Fahrzeuges.
Weiter Infos dazu auf der Webseite vom 1. Deutschen SAAB Club e. V. unter „18.03.2011 ACHTUNG EINSCHRÄNKUNG IN DER E10 VERTRÄGLICHKEIT VON SAAB FAHRZEUGEN“ (externer Link zu erster-deutscher-saab-club.de).

Bitte beachtet die Einschränkung für nachfolgende Information:

„Alle Modelle sind E10-verträglich.

Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an die Saab-Kundenbetreuung unter Telefon 0180/224 95 95 (0,06 €/Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG, Mobilfunktarife können abweichen und betragen maximal 0,42 EUR/Min.) oder im Internet unter www.saab.de, Rubrik: „Kontakt“ für eine E-Mail-Anfrage.“

Diese Angaben sind der Broschüre „E10-Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen“ (Link führt zum Herausgeber: DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH vom 24. November 2010) entnommen. Weitere Informationen bietet die Internetseite unter dat.de.

Auf die Frage ob die Eberspächer-Standheizung vom Typ Hydronic, Ausführung B5W S für den Brennstoff Benzin, verbaut in einem SAAB 9-3 für den Kraftstoff E10 geeignet ist, erhielten wir nachfolgende Antwort:
„Nach technischer Prüfung sind keine funktionalen Einschränkungen für Eberspächer Standheizungen beim Einsatz des Kraftstoffes E10 zu erwarten.
Bei Standheizungen ab Werk muss jedoch die Freigabe direkt vom Automobilhersteller erfolgen, weil einige Automobilhersteller eigene Zusatzkomponenten oder Zusatzkomponenten von anderen Lieferanten verbauen.“

Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, bei Unklarheiten, Rückfragen oder im Zweifelsfall bitte den Hersteller, Kundendienst oder Service kontaktieren!

Aktualisiert:
Zusätzliche Informationen zur E10-Thematik wurden uns heute nach Rücksprache eines SAAB-Fahrers mit der Serviceline per eMail übermittel:

Die Auskunft zur E-10-Thematik hat ergeben, dass angeblich alle SAAB-Fahrzeuge ab Baujahr 1979 mit dem neuen Kraftstoff betrieben werden könnten – lediglich Kunststoffleitungen und andere Kunststoffbauteile sowie Gummischläuche werden leicht angegriffen und müßten dann ggf. etwas früher ausgetauscht werden als üblich.

Da der Verbrauch mit dem etwas umweltfreundlicheren E-10-Kraftstoff aber leicht ansteigen dürfte, weil die „Ausbeute“ nicht so optimal ist wie beim jetzt üblichen Superbenzin, sollte man sich überlegen (berechnen) , ob man nicht weiterhin beim Superbenzin ohne E-10-Zusatz bleibt. Selbst wenn man auf 100 km durch den niedrigeren Liter-Preis zunächst etwas einsparen könnte, weil der Mehrverbrauch vielleicht doch nicht so gravierend ist, sollte man die Sache mit den Schläuchen und Kunststoffleitungen etc. „im Hinterkopf“ behalten.

Vielen Dank Detlef für die Informationen und Hinweise.

Aktualisiert, 18. Februar 2011:
SAAB Automobile Schweden bestätigt gleichfalls für seine Fahrzeuge den Einsatz von E10 bei allen Benzin-SAAB-Modellen einschließlich der BioPower-Modelle ab Modelljahr 1979.

Schreibe einen Kommentar